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Offener Schlagabtausch  SRF: Schweiz aktuell vom 12. Februar 2013

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Güttingen ist noch nicht verloren  Thurgauerzeitung vom 6. Februar 2013 Seite 33

Der Thurgauer Hans-Peter Wüthrich hat seit 2010 eine Beratungsfirma in Matzingen. Er ist als Mediator in mehreren Gemeinden tätig. Mit uns spricht er über eine Lösung für Güttingen, gestresste Gemeindebehörden und deren gesundheitliche Risiken.

 

Herr Wüthrich, in Güttingen schwelt ein Konflikt zwischen Gemeindeammann Staub und den Gemeinderäten – ist das ein hoffnungsloser Fall für einen Mediator?

Hans-Peter Wüthrich: Nein. Es gibt keine hoffnungslosen Fälle. Man sollte das Problem zwingend bis ins Detail analysieren.

 

Wurde das in Güttingen versäumt?

Wüthrich: Ich weiss nicht, was Mediator Christoph Tobler gemacht hat. Ich bin aber der Meinung, dass der Fall Güttingen nicht zu einer Lösung führen kann, sondern muss. Irgendeine Instanz muss dafür sorgen, dass die zerstrittenen Akteure zu einer Lösung kommen.

Wer könnte das machen? Wüthrich: Man kann gesetzlich vorgehen. Ein Regierungsrat sagt beispielsweise, dass die Gemeindebehörde Güttingen nicht mehr in der Lage ist, die Gemeindegeschäfte zu führen. So kann der Regierungsrat vorübergehend ad interim eine neue Behörde einsetzen, indem er Neuwahlen fordert. Das wäre wirklich der letzte Ausweg, aber ein möglicher.

 

Wie hätten Sie in Güttingen als Mediator gehandelt?

Wüthrich: Ich hätte zuerst eine Gesamtanalyse des Problems gemacht unter Einbezug einer Think-Tank-Gruppe aus der Bevölkerung. Ich würde Bewohnerinnen und Bewohner von Güttingen bei der Problemanalyse mit einbeziehen.

 

Eine Gesamtanalyse mit einer Think-Tank-Gruppe?

Wüthrich: Ja. Menschen aus der Bevölkerung sollten die Problemanalyse begleiten. Es ist wichtig, dass die Lösung des Problems aus der Bevölkerung kommt. Es wären dann Leute, die nicht in den Streit involviert, aber interessiert und engagiert sind, eine Lösung zu finden.

Glauben Sie, dass weitere Personen verwickelt sind in Güttingen? Wüthrich: Ja. Ich bin überzeugt, dass sich dieser Konflikt nicht nur unter dem Gemeinderat und dem Gemeindeammann abspielt. Aus meiner Sicht sind weitere Parteien wie Verwaltung und externe Stellen involviert.

Würden Sie den Fall in Güttingen übernehmen? Wüthrich: Grundsätzlich reizt mich diese Herausforderung. Würde mich die Gemeinde anfragen, würde ich es mir gut überlegen.

Was braucht es Ihrer Meinung nach, damit eine Mediation gelingen kann? Wüthrich: Grundsätzlich müssen die zerstrittenen Akteure bereit sein für einen Dialog. Wenn das nicht klappt, kann die Gemeindeversammlung in einer ausserordentlichen Versammlung per Beschluss einen Dialog unter den Akteuren erzwingen.

Weshalb brechen Akteure den Dialog ab? Wüthrich: Den Güttinger Fall kenne ich nicht im Detail. Ich vermute, dass die zerstrittenen Parteien sich gegenseitig beschuldigen. Dadurch geraten sie in eine Isolationshaltung, die gefährlich sein kann.

 

Warum gefährlich?

Wüthrich: Die aktuelle Legislaturperiode in Güttingen dauert bis ins Jahr 2014. Sollten die Streitereien in der Gemeindebehörde während dieser Zeit permanent weitergehen, dann ist das ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko, und zwar für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich denke, die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung in Güttingen oder auch an anderen Orten kommen nicht begeistert zur Arbeit, wenn eine negative Stimmung herrscht.

 

Die Mitarbeiter werden krank?

Wüthrich: Ja, natürlich. Wenn der Konflikt weitergeht und die Mitarbeiter darunter leiden und sich nicht mehr zurechtfinden, können sie zum Beispiel schnell ein Burn-out bekommen.

 

Kann eine Mediation zu spät kommen?

Wüthrich: Grundsätzlich gibt es keinen Zeitpunkt, wo man sagen könnte, jetzt bringt eine Mediation nichts mehr. Aber wenn der «point of no return» überschritten ist, dann wird es wahnsinnig schwierig, zwischen den zerstrittenen Akteuren zu vermitteln.

 

Lohnt es sich, eine zweite Mediation zu starten, wenn die erste gescheitert ist?

Wüthrich: Ja, natürlich. Man müsste sogar eine zweite Mediation starten.

 

Welche Erfahrungen machen Sie als Mediator in Gemeinden?

Wüthrich: In den Seminaren, die ich mit Gemeindebehörden durchführe, erlebe ich oft, dass einzelne Mitglieder in den Behörden sehr isoliert sind. Diese Menschen versuchen dann permanent, ihre Meinung dem Team aufzusetzen. Solche Personen werden oft auch als Aussenseiter wahrgenommen.

 

Wie kommt es zu Isolationen?

Wüthrich: Die Personen, welche zum Gemeindeammann oder zum Gemeinderat gewählt werden, haben schnell das Gefühl, dass sie mit der Wahl auch das nötige Wissen mitbekommen. Sie sind dann in der Regel unheimlich beratungsresistent.

 

Kann man dieses Problem lösen?

Wüthrich: Mit der Wahl einer Gemeindebehörde sollten auch die Mitglieder weitergebildet werden. Die haben zum Teil wenig Ahnung von Teamarbeit. Durch dieses Defizit entsteht oft Stress. Das führt dann zu Konflikten unter den Mitarbeitenden. Hier sollte eine starke Führungspersönlichkeit, beispielsweise der Gemeindeammann, eingreifen und den Kurs vorgeben. Wenn das nicht gelingt, dann entstehen Probleme, und er sollte frühzeitig externe Hilfe suchen.

 

Interview: Gjon David

 

 

Medientraining mit dem Gemeinderat der Gemeine Münchwilen (Frühling 2012)

"Professionelle Kommunikation ist eines der wichtigsten Mittel eines Gemeinderates um eine Gemeinde wirkungsvoll entwickeln zu können. Im Bewusstsein darüber, dass wir Gemeinderäte keine professionellen Kommunikatoren sind, haben wir uns für eine entsprechende Ausbildung und ein anspruchsvolles Training entschlossen. Hanspeter Wüthrich und Alois Sidler haben es verstanden in kurzer Zeit die wichtigsten Kommunikationsfähigkeiten von jedem Gemeinderat deutlich zu verbessern. Heute ist der Gemeinderat ein geeintes und gutes Kommunikationsteam. Wir werden die individuellen Fähigkeiten und die Teamfähigkeit in Zukunft beständig weiter entwickeln und trainieren. In Hanspeter Wüthrich Education haben wir einen vertrauenswürdigen und fähigen Partner dafür gefunden.

 

Mit herzlichem Gruss und Dank

 

Politische Gemeinde Münchwilen TG

Gemeindeammann Guido Grütter"

 

 

Führungsseminar mit der politischen Behörde der Gemeinde Salmsach (Herbst 2011)

 

 

Führungsseminar mit der Stadtverwaltung Gossau SG (Juni 2011)

 

 

Führungsseminar mit dem Kader der Feuerwehr und Zivilschutz der Stadt St.Gallen, Mai 2010

 

 

Kampagnenleitung der nationalen Gegenkampagne gegen die Initiative "für den Schutz vor Waffengewalt". (2010/2011)

"Die Firma H.P. Wüthrich Education GmbH, hat im Auftrag des Vereins gegen die Waffeninitiative, die Gegenkampagne zur Initiative " für den Schutz vor Waffengewalt" auf nationaler Ebene, koordiniert und geführt. Die vom Vereinsvorstand getroffenen Entscheide wurden zusammen mit dem überparteilichen Komitee und den 23 kantonalen Komitees, zielführend, rasch und gewinnbringend umgesetzt. Die Kampagne dauerte 14 Monate und war der entscheidende Erfolgsfaktor für den Gewinn der Eidg. Abstimmung vom 13.2.2011. Die H.P. Wüthrich Education GmbH ist für die Vorbereitung, die Koordination und die Führung von Kampagnen jeder Art auf regionaler- kantonaler und nationaler Ebenen der verlässliche und erfolgsversprechende Partner. Sie verfügt über das notwendige Know-how, ein schweizweit grosses Netzwerk sowie über eine leistungsfähige Infrastruktur.

Wir können die H.P. Wüthrich Education GmbH vorbehaltlos weiter empfehlen.

 

Für den Vereinsvorstand und den Schweizerischen Schiessportverband

 

Die Präsidentin

Frau alt Regierungsrätin Dora Andres"

 

 

Vortrag über Führungsfragen bei der Alumni EMBA Uni St.Gallen, 11.3.2011

 

 

Führungsseminar mit der GL der Getränke-Service Hahn AG Frauenfeld, Mai 2010

 

 

Führungsseminar mit der Geschäftleitung (GL) der Baudirektion Kanton ZH, April 2010

 

 

Vortrag über Führungsverhalten beim Kader der KAPO TG, 12.2.2010

 

 

Vortrag über Führung in der Krise beim Kader der ZSO Kanton TG, 21.1.2010